Reiki/- Kundalini Therapeutin
Anerkannte Heilerin im DGH e.V.

Herr Seeman schreibt..


Meine Erfahrung mit der Meditation
 

Gerne möchte ich meine Erfahrungen mit der Meditation berichten.

Frau Polzin mag als Paradigma für das Gelingen und dem damit verbundenen Wandel meines Befindens durch die meditative Therapie dienen.

Zu meiner Vorgeschichte: ich leide seit mehr als 35 Jahren an einer manisch depressiven Psychose mit phobischer Auslenkung, die meinen Lebensweg maßgeblich negativ beeinflusste und der ich mich all die Jahre hindurch hilflos ausgeliefert fühlte. Es kam immer wieder zu massiven Angstattacken oder depressiven Phasen, die mir oft ein Verlassen meiner vertrauten Umgebung unmöglich machten und sei es nur zu einem dringend erforderlichen Arztbesuch. Hinzu kam im Laufe der Jahre noch eine Herzinsuffizienz mit Vorhofflimmern und multiple Arthrose.

Um meinem Leben wieder Qualität zu geben, suchte ich ein gutes Pflegeheim wie ich es im Ernst-Hoppe Haus gefunden habe. Ich fühle mich hier sehr liebevoll umsorgt und habe auch sehr gute persönliche Kontakte knüpfen können. Gleich zu Anfang wurde mir von Frau Polzin, die die Meditationsübungen durchführt, geraten an den Übungen teilzunehmen: Es bestünde die Wahrscheinlichkeit eine Besserung meiner Beschwerden zu erreichen; ich war anfangs sehr skeptisch hielt alles für Hokuspokus und nahm im Grunde genommen nur aus Sympathie an den Übungen teil.

Ich bemerkte zuerst lediglich eine in mir aufsteigende Wärme und war oft so unruhig, dass ich das Ende der Stunde sehnlichst erwartete. Nach geraumer Zeit nahm ich langsam wahr, wie ich mich immer besser fallen lassen konnte und mich eine tiefe Ruhe erfasste. Ich spürte wie neue Energien von mir Besitz ergriffen und hatte dann plötzlich den Wunsch meinen geschützten Rahmen zu verlassen, mit dem Bus nach Kladow zu fahren um Einkäufe zu tätigen.

Vor circa 6 Wochen war es dann soweit: Ich konnte mich überwinden, setzte mich trotz Ängsten in den Bus und fuhr schweissgebadet ins Dorf. Als ich diese Hürde genommen hatte ging es mir spontan besser und ich konnte meine Besorgungen erledigen.

Als ich zurückkam konnte ich meine Freude und Euphorie über das Gelingen kaum bremsen und ich habe von nun an mehrere Male schon ohne die geringste Mühe meine neue Bewegungsfreiheit genießen können.

Ich bin mir sicher, dass ich dies alles sowohl der Meditation, wie auch der Fürsorge meines Pflegepersonals zu verdanken habe und blicke voller Vertrauen in eine wieder lebenswerte Zukunft.

D.Seemann
Juni 2010